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Faris SEO Blog» Blogarchiv » Die Linux Shell und ich …

Die Linux Shell und ich …

… stehen regelmäßig auf dem Kriegfuß. Gestern war es wieder soweit, wir sind wieder in den Ring gestiegen.

Irgendwie hatte ich den subjektiven Eindruck, daß einer meiner Server etwas lahmte und so wollte ich mal ein wenig aufräumen. Eigentlich ist es ja ein sogenannter “Managed Server”, normalerweise sollte ich mich also um nichts derartiges kümmern müssen. In der Praxis funktioniert das leider nicht immer so.

Die Logfiles des Webservers werden zwar alle 30 Minuten gesichert, aber nicht geleert. Die logfiles des Webservers hatten sich derart aufgeblasen (300MB), daß es nicht mehr schön war, also wollte ich diese sichern und löschen. Also dann:

cp logfile /var/log/apache2/oldlogs

Wobei oldlogs ein Verzeichnis ist. Was passierte war, daß das logfile irgendwie weg war. Naja, nicht so schlimm, Apache wird ein neues anlegen. Pustekuchen, macht er nicht. Schließlich half ein

/usr/sbin/apachectl graceful

weiter, Google sei dank. Nächster Versuch mit dem error.log:

cp error.log /var/log/apache2/oldlogs/old-error.log

Super, so funktioniert das. So, und wie bekomme ich das error.log jetzt leer? Google befragen, 10 Minuten später:

cat /dev/null > error.log

Funktioniert, das error.log ist leer und der Indianer benutzt es weiter. Jetzt noch schnell ins Verzeichnis oldlogs und die alten logs per gzip komprimieren. Das geht wunderbar mit dem “Midnight Commander”, das ist eine Art Norton Commander für Linux. Den Norton Commander werden die älteren unter euch sicher noch aus DOS-Zeiten kennen. Den Midnight Commander startet man mit dem Befehl mc, dann durchhangeln ins richtige Verzeichnis, Datei auswählen, F2 für User Menü, y für gzip oder gunzip der Datei.

So jetzt hab ich frische Logfiles, rein subjektiv habe ich den Eindruck, der Server sei jetzt doppelt so schnell bei der Auslieferung von Seiten. Und beim nächsten Mal habe ich ja jetzt diesen Beitrag als Gedankenstütze, damit wird mir das flotter von der Hand gehen.

Dummerweise habe ich jetzt schon wieder vergessen, wie man nochmal den mySQL-Daemon neu startet…

Eine Antwort zu “Die Linux Shell und ich …”

  1. Johannes sagt:

    Nimm lieber das als Gedankenstütze: mv error.log error.log.old && killall -HUP httpd. Erspart dir die Kopiererei.

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